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Wie misst man die Arbeitsproduktivität der Mitarbeitenden?

von Gabriele Kaier, 03.04.2025

Die Messung der Arbeitsproduktivität ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens und seiner Mitarbeitenden. In diesem Blogpost erfahren Sie, was hinter der Kennzahl steckt, wie Sie diese berechnen und wie Sie die Produktivität Ihrer Mitarbeitenden steigern können.

Die Arbeitsproduktivität-Formel: Eine einfache Berechnung der Effizienz

Die Arbeitsproduktivität ist ein wesentlicher Indikator dafür, wie effektiv Mitarbeitende in einem Unternehmen arbeiten. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen dem eingesetzten Aufwand und dem erzielten Ergebnis, wodurch Unternehmen erkennen können, wie wirtschaftlich ihre Prozesse gestaltet sind.

Was ist die Arbeitsproduktivität?

Die Arbeitsproduktivität ist eine wichtige Kennzahl, die die durchschnittliche Arbeitsleistung von Mitarbeitenden in einem bestimmten Zeitraum misst. Sie zeigt das Verhältnis zwischen dem Arbeitseinsatz (Input) und dem Ergebnis (Output) an. Diese Kennzahl ist entscheidend für Unternehmen, um festzustellen, in welchen Bereichen Optimierungspotenziale bestehen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Arbeitsproduktivität nur einen Aspekt der Gesamtproduktivität abdeckt und auch andere Faktoren wie Maschinenproduktivität berücksichtigt werden sollten.

Arbeitsproduktivität in Kennzahlen

Die Arbeitsproduktivität wird durch verschiedene Kennzahlen ermittelt, je nach Branche und Arbeitsumfeld. Zu den häufigsten Kennzahlen gehören:

  • Produktionsmenge in Stückzahlen: Misst, wie viele Produkte pro Stunde oder Tag hergestellt werden.
  • Umsatz pro Mitarbeitenden: Berechnet wird der Umsatz, den ein Mitarbeitender in einem bestimmten Zeitraum generiert.
  • Anzahl abgeschlossener Aufträge: Besonders relevant für Dienstleistungsunternehmen.

Diese Kennzahlen geben Ihnen wertvolle Einblicke in die Effizienz und Produktivität Ihrer Mitarbeitenden.

Wie berechnet man die Arbeitsproduktivität?

Die Formel zur Berechnung der Arbeitsproduktivität ist einfach:

Arbeitsproduktivität = Output / Arbeitseinsatz

Dabei stellt der Output die Menge an produzierten Gütern oder den erwirtschafteten Umsatz dar, während der Arbeitseinsatz in Arbeitsstunden gemessen wird.

Diese Berechnung kann auf verschiedene Bereiche angewendet werden, sei es in der Produktion, im Vertrieb oder im Dienstleistungssektor.

Ein Praxis-Beispiel für Arbeitsproduktivität in der Produktion

Drei Produktionsmitarbeitende erzielen innerhalb von 20 Arbeitstagen eine Gesamtproduktion von 15.000 Einheiten.

Berechnung des Arbeitseinsatzes: 3 Mitarbeitende * 20 Arbeitstage = 60 Arbeitstage

Arbeitsproduktivität der Abteilung: 15.000 Einheiten geteilt durch 60 Arbeitstage = 250 Einheiten pro Tag

Arbeitsproduktivität pro Mitarbeitender: 250 Einheiten geteilt durch 3 Mitarbeitende = 83,33 Einheiten pro Tag pro Mitarbeitender

Die Messung der Arbeitsproduktivität bietet zahlreiche Vorteile, jedoch gibt es auch Einschränkungen. Sie ermöglicht es Unternehmen, die Effizienz ihrer Mitarbeitenden zu bewerten und Schwachstellen im Arbeitsprozess zu identifizieren. Allerdings sollte die Kennzahl immer im Kontext betrachtet werden, da sie keine Aussagen über die Qualität der Arbeit oder die Arbeitsbedingungen macht. Bei hochqualitativen Tätigkeiten oder kreativen Berufen erweist sich die Kennzahl häufig als weniger aussagekräftig.

10 Tipps zur Steigerung der Arbeitsproduktivität

Um die Arbeitsproduktivität Ihrer Mitarbeitenden zu steigern, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:

1. Ablenkungen vermeiden: Wussten Sie, dass Multitasking nicht funktioniert? Minimieren Sie daher Störquellen, die den Fokus Ihrer Mitarbeitenden beeinträchtigen, um ihre Konzentration zu fördern. Timeboxing oder Timeblocking können hierbei sehr hilfreich sein.

2. Pausen einplanen: Regelmäßige Pausen steigern die Effizienz, da sie den Mitarbeitenden helfen, sich zu erholen und neue Energie zu tanken.

3. Prioritäten setzen: Helfen Sie Ihren Mitarbeitenden mit Zeitmanagement-Methoden, wie zum Beispiel der Eisenhower-Matrix, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit einordnen zu können.

4. Routinen schaffen: Etablieren Sie feste Arbeitsabläufe, die den Mitarbeitenden Sicherheit bieten und die Effizienz erhöhen.

5. Arbeitsplatz einrichten: Sorgen Sie dafür, dass Mitarbeitende mit den notwendigen Werkzeugen und Technologien ausgestattet sind, um ihre Aufgaben effizient zu erfüllen.

6. Wertschätzung zeigen: Anerkennung und Wertschätzung fördern die Motivation und Loyalität der Mitarbeitenden. Schaffen Sie Systeme, die Mitarbeitende für ihre Leistungen belohnen, um die Motivation zu erhöhen.

7. Mitarbeitende weiterbilden: Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen tragen dazu bei, dass Mitarbeitende ihre Fähigkeiten erweitern und Fehler reduzieren. Neugier im Beruf zahlt sich aus!

8. Flexible Arbeitszeitmodelle: Gestalten Sie die Arbeitszeiten flexibel, damit Mitarbeitende ihre produktivsten Zeiten nutzen können.

9. Prozesse automatisieren: Setzen Sie auf technologische Lösungen, um Routineaufgaben zu automatisieren und Mitarbeitende zu entlasten.

10. Transparenz schaffen: Mit einem Zeiterfassungssystem wissen nicht nur Sie, wie produktiv gearbeitet wurde. Auch Ihre Mitarbeitenden haben ihre An- und Abwesenheiten beziehungsweise Projektzeiten transparent dokumentiert.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen können nicht nur die Arbeitsproduktivität gesteigert, sondern auch die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefördert werden. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um ein produktives und motiviertes Team aufzubauen!

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